Die Kommunität des Klosters Mariengarden
Durchschreitet man das große Tor am Eingang zum
Schulhof und wendet man sich dann rechts in Richtung Seiteneingang, dann
kann es passieren, das einem verführerischer Bratenduft entgegen strömt
Die Großküche ist nur ein Bereich, wo einer
unserer Brüder tätig sind. Sei es in Küche, Sakristei, an der
Klosterpforte, oder in der Verwaltung und Empfang des Gästehauses:
Überall sind Brüder damit beschäftigt, zum Wohl der Klostergemeinschaft
(= Kommunität), der Schule und unserer Gäste zu wirken. Etliche
Angestellte unterstützen sie in ihrer Arbeit.
Neben den Brüdern wirken die Patres in den
verschiedensten seelsorglichen Aufgabenbereichen.
Diese sind vielfältig: Jugendseelsorge,
Lehrtätigkeit am Gymnasium, Pfarrseelsorge in Burlo, Weseke oder
Borkenwirthe, Gottesdienstvertretungen in Altenheimen und
Schwesterngemeinschaften. Dazu kommt noch unsere „Außenstelle“ in
Borken, einer unserer Mitbrüder leitet die Missionsprokur der
mitteleuropäischen Provinz der Oblaten und zugleich eine kleines
Pflegeheim für ältere Mitbrüder.
Patres und Brüder, bilden die Kommunität des
Klosters Mariengarden. Etwa 18 Mitbrüder leben und arbeiten hier.
Mitbrüder die pflegebedürftig sind, werden in Borken rund um die Uhr
betreut.

Festgottesdienst der Klosterkommunität anlässlich eines
Ordensjubiläums
Eine Klostergemeinschaft hätte ihren Namen nicht
verdient, wenn nicht Gottesdienst und Gebet wesentlich den Tagesablauf
prägen würde. So versammeln sich die Mitbrüder dreimal täglich zum
Gebet: morgens, mittags und abends. Täglich findet auch eine gemeinsame
Messe statt. Dem Gebet schließt sich das gemeinsame Mahl an. Auch das
Feiern kommt nicht zu kurz, neben den Geburts- und Namenstagen sind es
die besonderen Ereignisse im Leben der Mitbrüder, wie etwa Diakonen-
oder Priesterweihen, Ordens- und Priesterjubiläen, die entsprechend
gewürdigt werden.

Diakonenweihe unseres Mitbruders Jens Watteroth
OMI durch Bischof Dr. Felix Genn
So stellt das Kloster eine Gemeinschaft dar, die
sich gemeinsam den Anforderungen der unterschiedlichen Tätigkeiten
stellt, zugleich aber als Gebets- und Lebensgemeinschaft versucht, die
Nähe Gottes zum Menschen erfahrbar zu machen.